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Abnehmen – was ist low carb und high Protein? Teil 2

September 26, 2016

 

Teil 2 Abnehmen – Was ist Low carb und high Protein?

 

Für eine dauerhafte und gesunde Ernährungsumstellung gibt es ein paar Regeln, die zu beachten sind. Dabei spreche ich nicht von Verboten oder ähnlichen, sondern Richtlinien, die es zu verstehen gilt.

 

1. Aufschreiben was man isst.

Das klingt natürlich erst einmal mühselig und ist es für den Beginn vielleicht auch, aber 7 Tage reichen. Man soll sich mal vor Augen führen, was man im Laufe des Tages eigentlich so alles zu sich nimmt. Oft sind es die Kleinigkeiten, die einem im Nachhinein die Augen öffnet. Dabei bitte Ess- als auch Trinkverhalten fest halten.

 

2. Kalorien sind nicht zwangsläufig schlecht

Natürlich wollen wir unsere Kalorienzufuhr auf den Tag gesehen ein wenig reduzieren – am Besten ohne weniger essen zu müssen. Und das schaffen wir, da nicht alle Kalorien die gleiche Wertigkeit besitzen. Proteine z.B. benötigen zu ihrer Verdauung wesentlich mehr Energie, die es zu verbrennen gilt, als vergleichbare Mengen an Fetten oder Kohlenhydraten. Somit besitzt eine Kalorie Protein eine nominell höhere Wertigkeit als Fett oder KH. Dabei gibt es in diesem Zuge noch weitere Vorteile von Proteinen. Sie geben uns nach dem Verzehr ein höheres Sättigungsgefühl, vermindern unseren Appetit und sind die wichtigsten Bausteine für unsere Muskeln.

 

3.Schlau einkaufen

Wie in Punkt 2 schon aufgezeigt, ist es natürlich wichtig hochwertige Proteinquellen zu kaufen und gleichzeitig „leere Kalorien“ wie Fette oder Kohlenhydrate zu verringern.  Darüber hinaus – und das ist die gute Nachricht – gibt es Lebensmittel, von denen können wir gar nicht genug bekommen. Wir sprechen hier – wegen ihrer nicht vorhandenen Mengenangabe – von voluminösen Lebensmitteln, wie z.B. Gemüse und in gewissen Umfang auch Obst. Beide besitzen einen hohen Ballaststoff- und Flüssigkeitshaushalt und optimieren unserer Sättigungsgefühl bei gleichzeitig sehr geringer Kalorienzufuhr.

 

4. Wann esse ich was?

Hier beginnt eine Grundsatzdiskussion aller Ernährungswissenschaftler. Wieviel Mahlzeiten soll ich am Tag essen?

-       drei Hauptmahlzeiten

-       5 kleine Mahlzeiten

-       3 Hauptmahlzeigen und zwei Zwischenmahlzeiten…..

 

Ich versuche mal einen goldenen Mittelweg zu finden und richte mich nach eurem individuellen Energiebedarf und eurem Hungergefühl. Wer arbeiten muss, der muss auch Essen. Wir brauchen Energie, damit unser Körper und unser Gehirn leistungsfähig bleiben.

Was aber entscheidend ist, wenn wir Zwischenmahlzeiten zu uns nehmen, ist dass  diese ZM idealerweise Kohlenhydratarm sind. Hier ist z.B. eine Handvoll Nüsse oder ein Kräuterquark mit Gemüsesticks eine super Wahl. Die Begründung liegt in unserem Blutzuckerspiegel, welcher bei KH-armer nicht ansteigt und somit unserer laufenden Fettverbrennung keine bremsende Wirkung verpasst.

 

 

Abschließend möchte ich folgendes Festhalten:

Ich empfehle eine ausgewogene Ernährung ohne auf irgendein Nahrungsmittel komplett verzichten zu müssen.

Diese Ernährung sollte reich an Proteinen sein und gering an Kohlenhydraten.

Ein kompletter Verzicht auf Kohlenhydraten, welcher oft angepriesen wird , hat negative Folgen auf unsere Muskeln und unser Gehirn und kann somit nicht empfohlen werden.

Es muss eine Umkehrung geschehen von Nahrungsmitteln mit hoher Energiedichte und einer niedrigen Nährstoffdichte (zuckerreiche Limonade oder Fertigessen) , hin zu niedriger Energiedichte und einer hohen Nährstoffdichte (viel Gemüse und heimischen Produkten).

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